Gemeinnützige Zwecke
Kulturpflege und kulturelle Bildung
Der Bogensport soll als immaterielles Weltkuturerbe in seiner kulturellen Vielfalt dargestellt und erlebbar gemacht werden. Dabei geht es sowohl um die Vermittlung traditioneller und moderner Techniken des Bogensports, als auch darum eine öffentliche Plattform und Material für ein regelmäßiges Training zur Verfügung zu stellen.
Umweltbildung und Naturerfahrung
Über einen integrierten Naturlehrpfad mit illustrierter Beschilderung, sollen die Gäste zu einer regelmäßigen und saisonal differenzierten Auseinandersetzung mit unseren heimischen Pflanzen eingeladen werden. Für offene Fragen soll stets Raum vorhanden sein. Der Begegnungsraum Wald soll auf diese Weise einen nachhaltigen Zugang zur lokalen Flora und Fauna ermöglichen.
Niedrigschwelligkeit des Angebotes
Durch ein regelmäßiges Angebot offener Kurse sollen Anmeldehemmnisse umgangen werden.
Das regelmäßige Training auf dem Gelände und die Inanspruchnahme von Leihausrüstung sollte kostenlos sein. Die Berechnung einer Pfeilbruchpauschale erfolgt zum Selbstkostenpreis. Bei häufiger Inanspruchname des kostenlosen Angebotes, sollen Gäste auf das Förderprogramm angesprochen werden. Die Niedrigschwelligkeit des Angebotes, soll einen heterogenen Personenkreis ansprechen und jedem das Recht auf Teilhabe an Bogenkultur zugestehen. Das Bogenkulturzentrum, soll als eine offene Lehrnplattform gesellschaftlichen Austausches fungieren.
Förderung soziokultureller Entwicklung
Die Anlage soll in der lokalen Infrastruktur als eine Begegnungsstätte fungieren. In alter Tradition, soll die gemeinsame Kultivierung bogensportlicher Fähigkeiten Menschen miteinander verbinden und das Verständnis für Mensch, Natur und Gesellschaft schulen.
Intoleranz gegenüber Menschen bestimmter ethischer oder nationaler Identität, Religiöser Zugehörigkeit, politischer Gesinnung (außer extremistischer), Sexualität, Status, oder sonstiger Minderheitszugehörigkeit wird nicht toleriert. Gemeinschaft soll über gemeinsame Interessen entstehen können.
Körperliche Fitness und Körperbewusstsein
Der regelmäßige Besuch der Anlage soll, das Bewusstsein für die eigene Körperwahrnehmung steigern und soll die Bewegungsfreude der Menschen erhöhen.
Über Aufbaukurse soll das Verständnis für Aufwärmübungen und Gelenk- und Sehenschonende Abläufe geschärft werden.
Bei Vorerkrankungen oder -schädigungen betroffener Körperregionen, soll stehts die Rücksprache mit einem Mediziner empfohlen werden. Um gesund Bogensport zu betreiben sollte die körperliche Befindlichkeit stehts über Idealen von Leistung stehen.
Arbeitsideologie
Sämtliche Tätigkeiten sollten gemeinnützig und nicht profitorientiert geplant und ausgeführt werden. So sollen dem regelmäßigen Besucher unverhältnismäßige Kosten erspart bleiben. Dies soll hauptsächlich über freiwillige Spenden und öffentliche Förderungen ermöglicht werden. Eine Teilfinazierung, wird über ein Kursprogramm der Anlage ermöglicht.
Sollten Mittel, die veranschlagt wurden nicht im vollen Umfang benötigt werden, sollen diese für künftige Ausgaben der Anlage genutzt werden. Grundsätzlich findet in der Regel keine Rückerstattung der erübrigten Mittel statt, da dies den Erhalt der Anlage und den bereits erreichten Arbeitsforschritt gefährden kann.
Grundsätzlich sollte wertvolle Arbeit im angemessenen Maße entlohnt werden. Als Richtwert sollen Tariflöhne dienen.
Bei allen Bauvorhaben, soll der Schutz und Erhalt der landschaftlichen Begebenheiten sowie der lokalen Flora und Fauna stets eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen. Es soll auf invasive Eingriffe in die Natur durch beispielsweise unverhältnismäßige Rodung oder Versiegelung von Flächen verzichtet werden. Der Einsatz von umweltverträglichen, unbehandelten Rohbaustoffen, sollte stets angestrebt und gefördert werden.
Aufgrund der Umweltbelastung durch Pfeile aus Carbon oder anderen Kunststoffen, beschränkt sich die Herausgabe der Pfeile auf Holzpfeile.
Für selbst mitgebrachte und verloren gegangene Pfeile aus Carbon oder andern Kunststoffen werden Strafgelder verhängt. Zusätzlich soll versucht werden die Pfeile durch Unterstützung eines Hundes aus dem Gelände zu entfernen.
Die fachliche Anleitung richtet sich stets nach dem Ehenkodex der Deutschen Sportjugend(DSJ) gemäß des Deutschen olympischen Sportbundes (DOSB)
Neben dem bloßen Ausüben des Bogensports, werden jene Wertvorstellungen, die für den Erhalt und Schutz der Tätigkeit von Nöten sind ernst genommen und kommuniziert.
Darunter fallen:
– Das Einhalten der Sicherheitsrichtlinien
– Der Respekt für und Rücksichtnahme auf Mensch und Natur
– Die Übernahme der Verantwortung für den eigenen Schuss
– Aufmerksamkeit
– Selbst-, und Fremdwahrnehmung
Einnahmengenerierende Leistungen
Kursangebot
Grundkurs
Der Grundkurs ist für jeden unerfahrenen Schützen obligatorisch. Die Einschätzung des Erfahrungsstandes erfolgt im Zweifel durch den anwesenden Trainer.
In diesem Kurs sollen folgende Themen forciert werden:
Projektpräsentation (Kurzabriss)
Sicherheitseinweisung
Bewegungsablauf für Traditionelles mediterranes Schießen mit dem Langbogen
Material und Technik
Tipps für Einsteiger
Parcoursregeln und lokale Besonderheiten
Aufbaukurse
Die Aufbaukurse befassen sich mit Themen für fortgeschrittene Schützen: Schuss-, Ziel- oder Lösungstechniken
Entwicklung und Verändnis von langfristigen Übungsansätzen
Erweiterte Forcierung des Bewegungsapparates
Aufwärmung und Dehnungsübungen
Distanzen schätzen
Erweiterte Pfeil und Materialkunde
Spezialvorträge
Die Spezialvorträge sollen sich mit geschlossenen Themenkreisen befassen und Spezialisten eine Möglichkeit zum Dozieren geben. Denkbar sind Vorträge zu historischen Bogentypen, zur Kulturgeschichte des Bogensports oder zu verschiedenen Naturwissenschaftlichen Themenbereichen.
Workshops
Es sollen Workshops für verschiedene Schusstechniken, den Pfeilbau und botanische Projekte stattfinden.
Events
Die Events wenden nach Bedarf und Interesse entwickelt und ausgerichtet. Verschiede Trunierformen sowie gemeinsame Spezialverantaltungen, wie das Cloutschießen, verdecktes Schießen, Nachtschießen, Winterschießen oder Boule sind denkbar.
Langfristige Ziele
Nach Möglichkeit sollen regionale Vernetzungen mit Bildungseinrichtungen, Lieferanten und Vereinen angestrebt und ggf bevorzugt werden.
Fachliteratur soll gesammelt und zugänglich gemacht werden
Personal/Lieferanten/Dozenten für regionalen, nachhaltigen 3d-Zielbau aus Stroh oder Holzwolle sollen gefunden und bezahlt werden können.